Bilder für die Welt

1. Sep 2017

Canon steht für Kameras und Drucker.

Doch der japanische Konzern mit Deutschland-Zentrale in Krefeld kann mehr.
Und zwar viel mehr, wie Geschäftsführer Rainer Führes beim Firmenbesuch erläutert.

Unser langfristiges Ziel ist es, an jedem Bild weltweit beteiligt zu sein

Im aktuellen Forbes-Ranking „The World’s Most Reputable Companies“ belegt Canon den achten Rang – und liegt damit beispielsweise zwei Plätze vor Apple. Der Name Canon wird allgemein vor allem mit Kameras und Druckern verbunden. Tatsächlich ist das Unternehmen führend in diesen Bereichen. Doch Canon kann sehr viel mehr. Heutzutage kommt nahezu jeder Mensch täglich mit Produkten dieser Marke in Kontakt, direkt oder indirekt, bewusst oder unbewusst.

Ob im TV oder beim Röntgen

„Wer den Fernseher einschaltet, sieht ein Bild, das sehr wahrscheinlich mit Kamera-Objektiven aus unserem Haus gefilmt wurde“, sagt Rainer Führes, Geschäftsführer der Canon Deutschland GmbH. „Wer die Zeitung aufschlägt oder einen Werbeprospekt durchblättert, hat mit ebenfalls hoher Wahrscheinlichkeit ein Printprodukt in Händen, an dessen Herstellung wir beteiligt waren“, nennt der Top-Manager ein weiteres Beispiel. Selbst Röntgenaufnahmen beim Arzt oder im Krankenhaus kommen oft mittels Hightech von Canon zustande. „Unser langfristiges Ziel ist es, an jedem Bild weltweit beteiligt zu sein“, formuliert Rainer Führes den hohen Anspruch.

Neue Zentrale am alten Standort

Der GmbH für Deutschland kommt innerhalb der globalen Familie eine wichtige Rolle zu. Das zeigen auch die jüngsten Investitionen: Nach zehn Monaten Umbau hat Canon erst kürzlich seine neue Zentrale am alten Standort Krefeld-Fichtenhain eingeweiht. Im hochmodern gestalteten „Living Office“ haben 600 der deutschlandweit etwa 2.400 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz. Sie kümmern sich vor allem um Vertrieb und Marketing. „Hier in Krefeld sind wir seit den 90er Jahren am richtigen Platz“, betont Rainer Führes. Sehr attraktiv sei vor allem die Nähe zu den Metropolen Düsseldorf und Köln sowie zum gesamten Ruhrgebiet. Und auch das Tor zur Welt liegt vor der Tür: „In 15 Minuten sind wir am Airport Düsseldorf.“ Zudem gebe es viele renommierte Hochschulen im Umkreis – wichtig für den Nachwuchs im Unternehmen.

Für Rainer Führes bedeutete der Amtsantritt 2014 auch eine Rückkehr zu den eigenen Wurzeln: „Mein Vater stammt aus Meerbusch-Osterath, meine Mutter aus Krefeld-Uerdingen.“ Er selbst, Jahrgang 1965, wuchs am Niederrhein auf und studierte in Duisburg BWL. Nach seinem Abschluss fing er direkt bei der damaligen Canon Euro-Photo GmbH mit Sitz in Willich an. „Marketing-Assistent war mein erster Job im Unternehmen.“ Es folgte eine steile Karriere, die ihn unter anderem für mehrere Jahre nach Amsterdam und London führte. Natürlich kennt er sich auch in der Canon-Heimat Japan sehr gut aus. Längst fühlt er sich als Weltbürger. Der Wahl-Willicher kann sich daher auch gut vorstellen, nach seinem Berufsleben noch in einigen anderen Gegenden rund um den Globus zu leben. „Aber ich werde immer einen Koffer am Niederrhein haben“, sagt er und lacht.

Kunden wie Vodafone oder Rolls-Royce

Bis dahin warten aber noch zahlreiche Herausforderungen auf den Geschäftsführer. „Den Wandel von analog zu digital haben wir erfolgreich abgeschlossen. Inzwischen geht es um den Weg von digital zu smart“, erklärt er. Die Bandbreite reiche vom Cloud-Service im Bereich Consumer Imaging über Document Solutions im Büro und digitale Drucklösungen für die Industrie bis hin zu Business Information Services: komplette, von Canon betriebene Printcenter am Standort des jeweiligen Kunden. Beispiele sind Vodafone in Düsseldorf und Rolls-Royce in Berlin.

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I  www.canon.de

Kurzinterview mit
Rainer Führes

Was sind Ihre Lieblingsgerichte?
Rainer Führes: Schnitzel, Pasta, „Himmel un Äd“.

Haben Sie Lieblingsrestaurants?
Rainer Führes: Unter anderem „Villa Medici“ und „Chopelin“ in Krefeld sowie „Dox" und „Nagaya" in Düsseldorf.

Welche Orte mögen Sie besonders?
Rainer Führes: Den Golfplatz Duvenhof zum Entspannen. Das Belgische Viertel in Köln, die Altstädte von Kempen oder Kevelaer.

FAKTEN
Canon wurde 1937 in Japan gegründet.

Seit 1973 gibt es die eigenständige Tochtergesellschaft in Deutschland.

1995 wurde Krefeld zu deren Hauptsitz.